Nachfolgeplanung

Nachfolgeplanung für Makler und Maklerunternehmen wird immer wichtiger:

Am Anfang einer sinnvollen Nachfolgeplanung sollte sich der Makler stets die Frage stellen, ob und auf welche Weise er sich aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen möchte. Die Bandbreite ist groß und reicht von der Stundenreduzierung über die reine Beraterfunktion bis hin zum völligen Ausstieg. Entsprechend differenziert muss auch die Ausgestaltung aussehen. Denn neben dem Verkauf des Unternehmens bietet sich z. B. die Einbeziehung eines Nachfolgers als Mitgesellschafter an. Ein Einzelunternehmen kann hierzu in eine Gesellschaft „umgewandelt“ werden. Die finanzielle Absicherung sollte ebenfalls bedacht werden. In Betracht kommen neben gesellschaftsvertraglichen Gewinnbeteiligungs- und Abfindungsregelungen z. B. auch Pensionszusagen im Rahmen des Gesellschaftsvertrags oder Geschäftsführeranstellungsvertrags.

Zu bedenken sind auch etwaige Ansprüche Dritter. Hierzu gehören allen voran die sog. Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche. Wer z. B. eines seiner Kinder als Alleinerben (auch des Maklerbetriebs) einsetzt, der muss berücksichtigen, dass den anderen (enterbten) Kindern ein Pflichtteilsanspruch gegen den Erben zusteht. Auch bei einer lebzeitigen Übergabe bestehen ähnliche Ansprüche. Denn im Falle einer lebzeitigen schenkweisen Übergabe steht dem benachteiligten Kind gegen das beschenkte Kind unter bestimmten Voraussetzungen gegen der sog. Pflichtteilsergänzungsanspruch zu.

Eine gute Nachfolgegestaltung berücksichtigt daher auch die Interesse der Familie insgesamt und der einzelnen Familienmitglieder. Darüber hinaus sollten, soweit möglich, auch steuerliche Freibeträge und Begünstigungsregelungen ausgeschöpft werden.

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Fazit:

Jeder Makler sollte rechtzeitig dafür Sorge treffen, dass er im Falle der dauerhaften Krankheit gut versorgt ist und in privaten als auch unternehmerischen Dingen von denjenigen Personen, die sein Vertrauen genießen, vertreten wird.

Zudem sollte jeder Makler rechtzeitig über sein aktuelles Geschäftsmodell nachdenken und sich fragen, ob und wie es im Falle seines vorübergehenden oder endgültigen Ausfalls für seine Angehörigen aussieht.

Der beste Notfallplan hilft nicht, wenn er nicht rechtzeitig in Angriff genommen wird.

Notfallplanung für Makler

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